Sanierung von Abscheidern, Leitungen und Abfüllflächen,
Neueinbau von Abscheidern
Laut DIN müssen alle bei der Generalinspektion festgestellten
Mängel behoben werden. Viele dieser Mängel sind nach unseren
Erfahrungen Mängel der Dichtheit oder lassen sich auf bauliche
Mängel zurückführen.
Auf Grund der hohen Kosten einer offenen Sanierung
(Öffnen der Fahrbahn, großräumige
Sperrungen, Schachtarbeiten, Schließen und Abdichten der Fahrbahn)
liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit in der grabenlosen
Sanierung. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl von
Verfahren, die eine Abdichtung bzw. Behebung von Schadstellen ermöglichen,
ohne das schadhafte Bauteil oder Element ausbauen bzw. ausgraben zu
müssen.
Nicht in jedem Fall können jedoch alle Schäden in grabenloser
Sanierung behoben werden oder es sind andere Arbeiten erforderlich
Sanierung von Abscheidern, Behältern und Schächten
Eine erfolgreiche Sanierung von Abscheidern und ähnlichen Bauteilen ist eine der größten Herausforderungen bei der grabenlosen Sanierung. Aufgrund der Größe und Lage dieser Bauteile sorgen Temperatur- und Feuchtigskeitsschwankungen für eine starke Beanspruchung der eingesetzten Materialien. Dadurch treten z.T. bereits nach wenigen Monaten Mängel von Material, aber auch der Verarbeitung, zu Tage.



Um eine dauerhafte Abdichtung gewähren zu können, wurde von unserer Firma ein eigenes Verfahren entwickelt. Dieses dient der Herstellung einer äußerst strapazierfähigen Beschichtung, die den besonderen Ansprüchen in diesem Bereich Rechnung trägt.
Sanierung von Leitungen
Sanierung mittels Partiellen Inlinern
Mit diesem Verfahren werden punktuelle, meistens sichtbare Schäden an Rohrleitungen behoben.



Das vor Ort konfektionierte und mit Kunstharz getränkte ECR-Glasfaserlaminat wird mit einem Sanierungspacker über einen Schacht auf die zu sanierende Schadstelle gezogen. Ein Anpreßdruck von bis zu 1,5 bar preßt das getränkte Laminat, form- und kraftschlüssig, an die Rohrwandung und härtet dort, je nach Umgebungstemperatur, in kürzester Zeit zu einem statisch selbsttragenden Kurzliner aus.
- Sanierung von DN 80 - DN 700 auf bis zu 2m möglich
- sehr gute Beständigkeit gegen Öle, Laugen, Chemikalien und hohe Temperaturen
- Einsatz in nahezu allen Rohrmaterialien
- Umweltverträglichkeit aller Materialien sind geprüft
- exakte Positionierung durch Kameraüberwachung möglich
- kurze Standzeiten, da kaltaushärtend
Sanierung mittels Flutungsverfahren
Mit diesem Verfahren sanieren wir vor allem stark verzweigte
Rohrnetze mit geringen Nennweiten. Mit einem Sanierungszyklus werden
alle im Rohr befindlichen Undichtigkeiten abgedichtet. Die aufwendige
Suche und Lokalisierung von Undichtigkeiten kann somit entfallen.
Bei Undichtigkeiten mit größeren Schadstellen ist es oft
sinnvoll, TUBOGEL® auch in Verbindung mit partiellen Sanierungsverfahren
einzusetzen, um die Gesamtdichtigkeit einer Leitung zu erzielen.
Für das Flutverfahren setzen wir ausschließlich TUBOGEL® ein. Dieses Material besitzt die folgenden Eigenschaften:
- ist für den Einsatz im drucklosen Abwasserbereich mit erdverlegten Rohren bis DN 800 konzipiert. Besonders geeignet ist TUBOGEL® dort, wo alle bisher bekannten mechanischen Verfahren nicht angewendet werden können, z.B. in Leitungen.
- dichtet alle bekannten Rohrmaterialien wie Steinzeug, Beton, Faserzement, Kunststoff oder Gußeisen ab. Die Rohre müssen im Boden verlegt sein.
- eignet sich zum Abdichten von Rissen, undichten Muffen oder fehlenden Muffenabdichtungen sowie kleinerer Leckagen
- ist nicht geeignet, die Statik eines Kanals wieder herzustellen.
- DIBT-Zulassung



Die beiden Komponenten TUBOGEL® T1 und T2 werden nacheinander in den Leitungsabschnitt gefüllt und sickern so in die Schadstellen. Die Gelbildung findet in den Schadstellen und im umgebenden Erdreich statt. Der Großteil der Flüssigkeiten wird wieder abgesaugt und kann erneut verwendet werden.
Sanierung mittels Schlauchreliningverfahren
Ein System für die grabenlose Sanierung von Leitungen bis zu einem Durchmesser von 400 mm. Die Installation kann über Revisionsschacht, sowie allen bekannten Rohröffnungen erfolgen.



Die Technologie mit der Inversionsanlage macht das Auskleiden
von Rohren aller Art zu einer umweltfreundlichen, sauberen und effektiven
Sanierung. Es handelt sich bei diesem Verfahren um ein Inliner-Verfahren,
bei welchem ein mit Kunstharz getränkter Gewebe- oder Nadelfilzschlauch
im bewährten Umstülpverfahren mittels Druckluft in die zu
sanierende Rohrleitung eingebracht wird und dort zu einem "Rohr
im Rohr" aushärtet.
Seitenzuläufe können nachträglich leicht mit unseren
bewährten Techniken wieder geöffnet werden. Aufwendige Aufgrabungsarbeiten
entfallen somit.
Vorteile:
- Kein Aufgraben von Wänden oder Böden
- sehr gute Beständigkeit gegen Öle, Laugen, Chemikalien und hohe Temperaturen
- Kein Baulärm, keine Staubemission
- Geringer Platzbedarf
- Schnelle Installation
- Ausgezeichnetes Preis/Leistungs-Verhältnis
- Lange Lebenserwartung der sanierten Rohrleitung